Die österreichischen Importe

Österreich gehört zu den am weitesten entwickelten Nationen der Welt. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht ist das Land sehr gut aufgestellt. So exportiert es etwa jedes Jahr Waren und Dienstleistungen im Wert von mehr als 150 Milliarden Euro in das Ausland. Hauptabnehmer sind dabei Frankreich, Russland, die Ukraine und Südkorea. Wie die offizielle Statistik zeigt, importiert Österreich auf der anderen Seite aber auch zahlreiche Waren. Dies geht soweit, dass sich in der Handelsbilanz in den letzten Jahren ein leichtes Defizit von wenigen Milliarden Euro ergeben hat. Doch welche Waren und Dienstleistungen importiert das Land eigentlich und welche Länder sind hier die wichtigsten Partner? Wir klären in diesem kurzen Artikel diese und weitere Fragen.Image result for Die österreichischen Importe

Insgesamt beliefen sich die Importe der Nation im vergangenen Jahr 2017 auf eine Summe von 147,5 Milliarden Euro. Dabei stammen 80 Prozent der eingeführten Waren und Dienstleitungen aus dem europäischen Ausland, lediglich knapp 20 Prozent aus Staaten außerhalb Europas. Am stärksten unter den nicht europäischen Ländern sind dabei die asiatischen Staaten vertreten. So stammen mehr als 12 Prozent der nach Österreich exportierten Waren und Dienstleitungen aus diesen Staaten. Innerhalb Asiens ist dabei China das Land, mit dem Österreich am meisten Handel treibt.

Insgesamt beliefen sich die Importe aus Asien damit auf einen Wert von 20 Milliarden Euro. Dabei wurden hauptsächlich fertige Erzeugnisse und günstige Waren importiert, während Österreich selbst eher hoch komplexe Erzeugnisse wie chemische Produkte, Fahrzeuge und Maschinen in diese Länder exportierte.

Insgesamt ist aber Deutschland klar der wichtigste Handelspartner des Landes. Dies erklärt sich dabei vor allem aus der geographischen Nähe der beiden Länder zueinander. So ergeben sich hieraus äußerst geringe Transportkosten, sodass Import und Export günstiger werden. Darüber hinaus sind die Länder historisch stark verbunden und haben gemeinsame Sprache und Tradition. So ergeben sich hier zahlreiche langfristige Beziehungen, die bis in die heutige Zeit fortbestehen.